Produktivität

Konzentrationsprobleme: 7 Tipps, um deine Produktivität zu steigern

19. Mai 2019
Konzentrationsprobleme

Du hockst an deinem Schreibtisch, ungeduldig tippst du mit deinen Fingern auf der Tastatur herum, dein Blick schweift ständig zur Uhr. Anstatt dich auf deine Arbeit zu konzentrieren, denkst du an alles andere. Produktivität? Fehlanzeige! Dafür fehlt dir in diesem Moment die Konzentration.

Das übliche Problem, das jeder von uns kennt: Wir müssen Aufgaben erledigen, doch unser Gehirn macht uns gerne mal einen Strich durch die Rechnung. Es sehnt sich nach Abwechslung. Ob ein Nachrichtenton vom Smartphone oder das Hupen eines Autos draußen auf der Straße  – alles ist in diesem Moment interessanter. Ablenkungen sind schädlich für deine Produktivität! Du möchtest erfahren, wie du gegen deine Konzentrationsprobleme vorgehen kannst? Ich nenne dir sieben Tipps, um deine Produktivität zu steigern. Sie werden dich dabei unterstützen, dass du deine Aufgaben erfolgreich meisterst!

Tipp 1: Die richtigen Snacks gegen Konzentrationsprobleme

Deine Aufgabe ist eintönig und langweilt dich. Ein häufiger Effekt bei Langeweile: Wir bekommen Hunger. Und was eignet sich da am besten? Na klar, ein Stück Schokolade. Danach klappt es mit der Konzentration viel besser. Doch Stop: Finger weg von der Schokolade. Sie macht uns nämlich nicht fitter, sondern müde. Daher ist es wichtig, dass du deine Snacks bewusst auswählst. Besser eignet sich eine Handvoll Nüsse. Die kleinen Energielieferanten enthalten ungesättigte Fettsäuren, Eiweiße und wichtige Omega-3-Fettsäuren. Ebenfalls eine Banane, ein Apfel oder weiteres Obst sind perfekt gegen Konzentrationsprobleme. Und zu guter Letzt darf was nicht fehlen? Genau, viel trinken. Schließlich kann zu wenig Flüssigkeit dazu führen, dass du Kopfschmerzen bekommst. Im Idealfall solltest du zwei bis drei Liter Wasser pro Tag trinken, um dir und deinem Körper etwas Gutes zu tun.

Tipp 2: Konzentrationsprobleme mit Bewegung bekämpfen

Ein weiterer Rat, der dir bei Konzentrationsproblemen helfen kann: Bewegung! Sie kurbelt deinen Kreislauf an und verbessert deine Durchblutung. Wenn du merkst, dass deine Konzentration sinkt, stehe auf und strecke oder dehne dich etwas. Ebenfalls ein kleiner Spaziergang an der frischen Luft kann wahre Wunder bewirken.

Tipp 3: Das richtige Zeitmanagement für mehr Produktivität

Ein großes Projekt steht an und dementsprechend warten viele Aufgaben auf dich. Damit du nun nicht in Panik verfällst, ist es wichtig deine Zeit effektiv einzuplanen. Teile das Projekt und die damit verbundenen To-Dos in kleine Arbeitspakete ein. Versuche dabei realistische Zeitfenster zu setzen, die zu schaffen sind. Eine zu lange Liste mit To-Do’s setzt dich nur noch mehr unter Druck und stresst dich. Ganz wichtig: Berücksichtige Pausen in deiner Zeitplanung. Darüber hinaus ist es ratsam, dass du dich auf eine Aufgabe aus deinem Arbeitspaket fokussiert. Schließlich ist Multitasking alles andere als förderlich. Mehr dazu kannst du in meinem Artikel: „Mehrere Aufgaben gleichzeitig erledigen: Warum Multitasking nicht funktioniert“ nachlesen.

Tipp 4: Die schlimmste Aufgabe zuerst bewältigen

Wir kennen es alle: Es gibt immer irgendwelche Aufgaben, vor denen wir uns sträuben. Du schiebst sie vor dir her und der Gedanke an das To-Do lässt deine Motivation und dementsprechend auch deine Energie sinken. Hierbei hilft die sogenannte „Eat the frog“ Methode. Beginne zunächst mit der schlimmsten Aufgabe. Wenn du sie direkt morgens als erstes erledigst, hat es zum einen den Vorteil, dass deine Konzentration noch am stärksten ist. Zum anderen ist es ein wahrer Motivationsschub für deine weiteren To-Do’s, wenn du die Aufgabe gemeistert hast.

Tipp 5: Ablenkung durch dein Smartphone vermeiden

Ein wahrer Konzentrationskiller: Unser Smartphone. Zu groß ist der Drang neue Nachrichten bei Whatsapp zu checken oder durch den Instagram Feed zu scrollen. Ebenfalls Emails, die im Postfach eintrudeln, reißen dich immer wieder aus deiner Aufgabe heraus. Sie halten dich von deiner Arbeit ab und stören deine Konzentration. Daher gilt: Schalte alle Ablenkungen aus. Du musst nicht ständig deine Emails checken und für alle erreichbar sein. Plane dir Zeitfenster ein, in denen du einen Blick auf dein Handy oder in das Email-Postfach werfen kannst. In der restlichen Zeit schaltest du alle Störfaktoren aus und fokussierst dich nur auf deine Arbeit.

Tipp 6: Schütze dich gegen Lärm und Unruhe

Eine laute Geräuschkulisse im Büro, Gespräche von Kollegen oder das Radio im Hintergrund. Es gibt genug Gründe für Lärm und Unruhe.  Und genau diese sorgen dafür, dass du dich ablenken lässt und deine Konzentration sinkt. Dein Gehirn ist auf der Suche nach neuen Reizen und möchte neue Eindrücke sammeln. Damit du dich erst gar nicht ablenken oder von dem Lärm stören lässt, hilft beruhigende Musik. Schnapp dir deine Kopfhörer und lausche beim Arbeiten den Klängen entspannter Musik. Sie steigert deine Konzentration und hilft dir perfekt bei Konzentrationsproblemen.

Tipps 7: Ein aufgeräumter Schreibtisch gegen Konzentrationsprobleme

Eine wahre Einladung für Abwechslung und ein super Konzentrationskiller: Unordnung. Die Unterlagen stapeln sich bereits auf deinem Schreibtisch, Stifte liegen kreuz und quer  auf der Arbeitsfläche verteilt und ebenfalls dreckige Kaffeetassen stehen noch herum. Das Chaos ist perfekt. Das Schlimmste: Alle Dinge auf deinem Schreibtisch sorgen für Ablenkung. Damit es erst gar nicht so weit kommt: Räume deinen Schreibtisch auf und beseitige so willkommene Faktoren für deine Konzentrationsprobleme. Zudem liegen durch einen geordneten Schreibtisch alle Unterlagen immer griffbereit und du musst nicht erst in Papierbergen ewig lang nach den richtigen Zetteln suchen.

Und jetzt bist du gefragt: Wovon lässt du dich schnell ablenken? Hast du noch weitere Tipps gegen Konzentrationsprobleme? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar, ich freue mich von dir zu hören.

Bis bald und liebe Grüße

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